Anwendungstipps für Pferdehanf

Hier ein paar Tipps und Tricks rund ums Thema Pferdefütterung mit Pferdehanf:

  • Generell empfehlen wir, Pferdehanf mit 30 Prozent der Enddosierung über eine Woche anzufüttern (siehe Dosierungsanleitung.
  • Damit der kostbare Pferdehanf durch Verblasen nicht verloren geht, geben Sie z.B. einen Esslöffel (kaltgepresstes) Lein- oder Mariendistelöl, einen Schuss Effektive Mikroorganismen (EMs) oder etwas Wasser oder Kräutertee zum Hanf hinzu.
  • Pferde fressen Pferdehanf normalerweise sehr gern und unkompliziert. Sollten Sie ein sehr skeptisches Exemplar besitzen, füttern Sie den Hanf im gewohnten Kraftfutter und versüssen Sie ihrem Liebling das ungewohnte Zusatzfutter mit etwas Honig, Apfelsaft, Ahornsirup oder auch mit Kräutern bzw. Kräutertee.
  • Wir empfehlen Pferdehanf kurweise zweimal jährlich zu füttern. Als Fütterungsbeginn bietet sich besonders im Frühjahr einen Monat vor dem Fellwechsel, sowie im Herbst nach der (starken) Wurmkur bzw. ebenfalls vor dem Fellwechsel an. Wenn Sie einen starken Ekzemer besitzen, sollten Sie zwei Monate vor dem Fellwechsel starten und im Fellwechsel die Gabe von Pferdehanf bewußt überdosieren.
  • Alten Pferden hilft der Pferdehanf als Zusatzfutter speziell im Winter ihre Verdauung zu optimieren.
  • Pferdehanf wirkt sich auch sehr positiv bei besonders nervösen und hektischen und verspannten Pferden aus. Geben Sie deshalb vor Stress-Situationen und bei großer Belastung gerne eine etwas erhöhte Dosis. Achtung: Pferdehanf enthält von Natur aus die Aminosäure Tryptophan, welche sich sehr positiv auf den Muskelstoffwechsel und Muskelwachstum (Muskelhypertrophie) beim Pferd auwirkt. Tryptophan ist auf der Dopingliste der FN. Wenn Sie im Turniersport aktiv mit ihrem Pferd teilnehmen, empfehlen wir einen Monat vor dem ersten Turnier Pferdehanf abzusetzen.
  • Wenn Sie planen, Ihr Pferd von Beschlag auf Barhuf umzustellen, hat sich Pferdehanf als Fütterungsergänzung auch bestens bewährt. Hanf enthält viele Stoffwechseloptimierende Komponenten, unter anderem Zink, ein Baustoff für Hufe, Haare und Haut. Beginnen Sie mit der Fütterung von Pferdehanf idealerweise zwei Wochen vor der Umstellung auf Barhuf. Steigern Sie die Dosierung unserer Empfehlung entsprechend wöchentlich, und überdosieren Sie aber bewußt nach drei Wochen um 50 % (bei einem Großpferd von 500 kg Körpergewicht wären es also dann 4,5 Messlöffel). Diese erhöhte Dosis hat sich sehr bewährt über drei Wochen nach der Eisenabnahme zu füttern. Das Horn wächst somit schneller und stärker nach. Außerdem gilt die im Pferdehanf enthaltene Linolsäure als entzündungshemmend. Die Zufütterung von Pferdehanf erleichtert ihrem Pferd die Umstellung auf Barhuf ungemein.

 

Weitere Informationen über Pferdehanf:

 

Achtung: Für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten fragen Sie bitte Ihren Tierarzt. Die Aussagen auf dieser Seite basierenauf allgemeinen wisschenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen und Berichten unserer Kunden. Wir treffen keinerlei Heilaussagen. Pferdehanf ist ein Einzelfuttermittel und kein Medikament. Pferdehanf dient dazu Mangelerscheinungen in der täglichen Ernährung Ihres Pferdes auszugleichen und nicht dazu Krankheiten zu heilen. Durch seine natürlichen und zahlreichen Inhaltsstoffe ist es optimal zur Therapiebegleitung geeignet ersetzt aber nie den Gang zum Tierarzt oder Therapeuten.