Hufrehe Fütterung

Was ist Hufrehe?

Es gibt viele Unklarheiten über Hufrehe und ihre Entstehung. Häufige Ursache für Hufrehe ist eine Stoffwechselstörung des Dickdarms, sie entsteht bei drastischen Futterumstellungen mit großen Mengen an Kohlenhydraten (in Getreidekorn). Unaufgeschlossene Gerste und Mais, größere Mengen an Melasse und Zucker können eine Störung im Dickdarm auslösen und zur Hufrehe führen. . Im akuten Fall sollte man den Tierarzt rufen und das erkrankte Pferd in eine tief eingestreute Box bringen sowie genaue Fütterungsanordnungen des Tierarztes befolgen.

 

Wie sieht bei Hufrehe eine optimale Fütterung aus?

Bei einer Hufrehe rät man zu einer Fütterung, wie folgt:

  • Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Pferdefütterung ist eine ausreichende Menge an gutem Heu und keine zu hohen Gaben an Kraftfutter.
  • Durch schlechtes Heu oder Silage kann Schimmel entstehen, der wiederrum Hufrehe auslösen kann.
  • Pflanzen speichern als Energiereserven Fruktane im Stengel, bei stängelreichen Weideaufwuchs steigt das Risiko von Hufrehe durch die Fütterung von Fruktanen.
  • Langsame Futterumstellung zwischen 3 bis 4 Wochen bei Futterwechsel und Weidebeginn gewöhnen.
  • Kraftfutter sollte nicht nur bei der Fütterung von Hufrehe je nach Leistung und der individuellen Futterverwertung eingesetzt werden, vor allem kommt es auf die Menge des Kraftfutters an.
  • Unaufgeschlossener Mais und Gerste kann Hufrehe auslösen. Achten Sie bitte darauf, auch Müsli und Pellets gehören zu Kraftfutter und können in überhöhten Gaben Hufrehe auslösen.
  • Auch melassereiche Müslis können Stoffwechselstörungen und Darmprobleme auslösen, die wiederum eine Hufrehe Erkrankung begünstigen.
  • Die Fütterungstechnik bei Weidegang, erst Heu dann auf die Weide. Kraftfutter sollte nicht vor dem Weidegang gefüttert werden, erst nach dem Weidegang anbieten.
  • Auch auf  stets einwandfreie hygienische Qualität von Grund- und Kraftfutter achten.
  • Dicke Pferde sind besonders anfällig für Hufrehe wegen ihrem Übergewicht. Hier ist es wichtig sinnvoll und schonend dem Pferd beim Abnehmen zu helfen.

 

Achtung: Für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten fragen Sie bitte Ihren Tierarzt. Die Aussagen auf dieser Seite basierenauf allgemeinen wisschenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen und Berichten unserer Kunden. Wir treffen keinerlei Heilaussagen. Pferdehanf ist ein Einzelfuttermittel und kein Medikament. Pferdehanf dient dazu Mangelerscheinungen in der täglichen Ernährung Ihres Pferdes auszugleichen und nicht dazu Krankheiten zu heilen. Durch seine natürlichen und zahlreichen Inhaltsstoffe ist es optimal zur Therapiebegleitung geeignet ersetzt aber nie den Gang zum Tierarzt oder Therapeuten.