Lahmheit Pferd
Welche Ursachen kann Lahmheit beim Pferd haben?
Bei Pferdebesitzern und Reitern bedeutet Lahmheit beim Pferd meist nichts Gutes. Manchmal geschieht Lahmheit beim Pferd scheinbar ohne Grund, das Pferd beginnt an zu tickern oder ist von einem Moment in den anderen stocklahm.
Eine Lahmheit beim Pferd kann vielfältige Ursachen haben und auch die Schwere der Erkrankung kann sehr unterschiedlich sein.
Die Lahmheit beim Pferd ist meist ein erstes Erkennungszeichen von Schmerzen und diese können aus den Beinen, dem Rücken, aber auch aus dem Maul kommen. Die Diagnose und Behandlung von Lahmheit beim Pferd stellt auch für Tierärzte eine enorme Herausforderung dar.
Wie findet man die Ursache für die Lahmheit beim Pferd?
Es gibt verschiedene Gründe für das Lahmen oder Tickern beim Reiten. So sind Fragen von dem Tierarzt im Vorfeld über den möglichen Grund des ersten Lahmens erforderlich um eine Diagnose zu stellen.
Vor allem wird sich der Tierarzt die Lahmheit beim Pferd im normalen Bewegungsablauf und auch im Schritt, im Trab und im Galopp auf verschiedenen Böden ansehen wollen. Es geht hier darum Unterschiede oder Abnormitäten im Ablauf festzustellen und z.B. dadurch das betroffene Bein zu erkennen oder dementsprechend Gelenke auszuschließen.
Welche Merkmale im Verhalten kann man zur Hilfe nehmen?
Ein typisches „Kopfnicken" deutet zum Beispiel auf ein Vorderbein hin, daraufhin versucht der Tierarzt durch Abtasten, eine Schwellung und somit die Schmerzquelle zu lokalisieren. Hier helfen dem Tierarzt schon Andeutungen, ob es warme oder heiße Stellen gibt, ob das Bein geschwollen ist oder sich Verhärtungen erfühlen lassen.
Welche Untersuchungsmethoden geben noch über die Ursache der Lahmheit beim Pferd Aufschluss?
Der Tierarzt kann mit der Hufzange überprüfen, ob Hufschmerzen bestehen oder durch Beugeproben der Gliedmaßen die Schmerzquelle ausfindig machen. Ergeben sich durch diese Untersuchungsmethoden keine eindeutigen Ergebnisse, so leitet der Tierarzt eine „Leitungsanästhesien" ein. Mit dieser Methode wird das Bein stellenweise mit einem Schmerzmittel betäubt und durch das Ausschlussverfahren kann man die Schmerzquelle erkennen.
Die Lahmheit beim Pferd kann natürlich auch durch Röntgenaufnahmen Ergebnisse bringen. Durch die Aufnahmen kann eine definitive Diagnose gestellt werden, da man hier Veränderungen der Knochen und der Knochendichte erkennen kann. Es gibt auch mobile Geräte, die eine Diagnose vor Ort problemlos ermöglichen.
Die Computertomographie ermöglicht Probleme im Kopf- und Halsbereich sowie der Gliedmaßen zu erkennen, gezielt zu behandeln oder auch auszuschließen. Aufgrund der Größe kann dieses Verfahren eine Lahmheit beim Pferd nur im Bereich der Gliedmaßen, des Kopfes und des oberen Halses angewandt werden. Durch den Ultraschall können angerissene Muskeln, Sehnen und Bänder an der Beinen entdeckt werden, vor allem hilft diese Methode besonders bei der Beurteilung von Weichteilen. Die Thermografie kann Entzündungsherde aufzeigen, die kalten und gesunden Köperregionen werden blau angezeigt, wobei entzündete Regionen rot dargestellt werden. Die Szintigraphie bringt bei Lahmheit eine sichere Diagnose, hier können versteckte Knochen- und Weichteilschäden ausgemacht werden.
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Pferdehanf unterstützt und stärkt*:

- das allgemeine Wohlbefinden bei Pferden jeden Alters auch während der Gesundungsphase
- das Herz-Kreislaufsystem und die Verdauung
- die Atemwege
- die Haut, glänzendes Fell, bei Problemen mit Fellwechsel, Mähne, Schweif
- die langfristige Verbesserung der Hufqualität
- die Gelenke
- das Immunsystem und die Harmonisierung der körpereigenen Abwehr
- die innere Ruhe des Pferdes und dessen Nervensystem
- die Gewichtszunahme und den Muskelaufbau insbesondere bei schwerfüttrigen Pferden
und zu den
*insbesondere bei ernährungsbedingten Mangelerscheinungen
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