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Pferdepflege: Wellness für Ihr Pferd

Die Pferdepflege und das Putzen des Pferdes wirken sich positiv auf dessen Allgemeinbefinden aus. Es bietet zudem eine gute Gelegenheit, sich immer wieder mit dem Tier und seinem Charakter vertraut zu machen bzw. das vielleicht schon seit Jahren bestehende Vertrauensverhältnis zu intensivieren. Die Pferdepflege unterstützt die Gesundheit von Mähne, Schweif und Fellstruktur. Sanfte Massagen durch Striegeln führen außerdem zur Entspannung der Körpermuskulatur. Gleichzeitig werden Schmutz und Ungeziefer entfernt, was Pilzinfektionen vermeiden hilft. Gutes Putzzeug ist daher bei der Pferdepflege unabdingbar.

Was ist bei der Pferdepflege zu beachten?

Bei der Pferdepflege sollte das angebundene Pferd möglichst ruhig stehen. Bei jungen oder nervösen Pferden geschieht dieses Anbinden beiderseits des Kopfes an einem passenden Stallhalfter. Der Anbindestrick wird mit einem leicht lösbaren Sicherheitsknoten an einem Anbindepfosten oder – ring festgezogen. Andere Anbindemöglichkeiten nur nutzen, wenn die nötige Sicherheit gewährleistet ist. Nicht an der Stalltür eines anderen Pferdes anbinden, um Rangeleien und Verletzungen zu vermeiden!

Zur Lösung grober Schmutzpartikel aus dem Fell mit dem Striegel kreisende Bewegungen über den gesamten Pferdekörper ausführen. Knochige Körperteile besser mit einem Gummistriegel oder flexiblen Nadelstriegel putzen. Langes Winterfell lässt sich am besten mit einem Federstriegel vom Schmutz befreien. Den, dieser besteht mehreren, flexibel ineinander gelagerten gezackten Metallringen, die bei Druck nachgeben. Aber auch hierbei die Gelenke und Beine besser aussparen.

Mit der Kardätsche, einer großen, weichen Bürste, in der einen und dem Striegel in der anderen Hand wird das Pferd bei der Pflege vollständig gebürstet, immer in Wuchsrichtung des Fells. Dabei wird die Kardätsche am Striegel abgestreift und dieser wiederum regelmäßig ausgeklopft.

Eine sogenannte Schmusebürste mit extrem weichen Borsten eignet sich für die Kopfreinigung. Alternativ kann man ein Putztuch oder einen weichen Putzhandschuh für den Kopfbereich wählen. Bei der Pferdepflege sind täglich Augen, Nüstern und Maulspalte mit einem feuchten Schwamm oder Tuch zu reinigen. Keine groben Fasern benutzen. Am besten eignen sich auch hier Mikrofasertücher, die extrem weich sind und leicht waschbar sind. Damit können außerdem besonders kitzlige Stellen ebenfalls sauber gehalten werden.

Schermaschinen kommen fast nur bei Sportpferden zum Einsatz. Die Beine sollte man niemals scheren. Nicht vergessen, auch das Putzzeug sauber zu halten!

Was muss man bei Mähne und Schweif während der Pferdepflege beachten?

Zur Langhaarpflege wird häufig eine Mähnen-/Schweifbürste verwendet, eine Bürste mit langen Borsten. Doch diese schnelle Methode kann viele Haare ausreißen und eignet sich zur Pferdepflege nur bedingt. Um das zu vermeiden, mit einer Hand den Schweif unterhalb der Schweifwurzel fest umfassen, um Haarverlust zu reduzieren. Besser den Schweif von Hand verlesen: Die einzelnen Strähnen trennen und mit den Fingern durchkämmen. Hierzu braucht es etwas Geduld, aber so können am besten alle Knoten gelöst, winzige Strohhalme oder Einstreureste entfernt werden. Auf diese Art kommt es auch nicht zu Haarbruch. Danach ist ein kurzes Durchkämmen unterhalb der Schweifwurzel auch wesentlich leichter möglich. Nicht vergessen: Ein langer und gepflegter Schweif sieht nicht nur gut aus, er ist vor allen Dingen ein natürlicher Fliegenschutz für alle Pferde!

Die Mähnenhaare werden mit einem grobzinkigen Mähnenkamm gepflegt. Eine Ausnahme hier bilden sogenannte Stehmähnen (z.B. bei Norwegern oder Ponyrassen), diese können auch mit der Kardätsche durchgebürstet werden. Besonders unterhalb der Mähnenhaare und den Mähnenkamm sollte gut geputzt werden um einen Juckreiz zu verhindern. Schließlich soll es dem Tier auch nach der Pferdepflege gut gehen.

Hufpflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Pferdepflege

Vor und nach dem Reiten werden die Hufe gereinigt und damit gleichzeitig kontrolliert. Richtige und vor allem regelmäßige Hufpflege beugt Krankheiten vor! Reitanfängern sollte eine erfahrene Person Anleitungen geben, besonders in Bezug auf die Stellung des Pflegers zum Pferd, um Unfälle durch Huftritte zu vermeiden. Es gehört Übung dazu, die Hufe korrekt aufzuheben und beim auskratzen sauber zu arbeiten.

Bei der Hufpflege werden Mist, Steinchen, Hallenbodenreste usw. mit einem Hufkratzer aus dem Huf entfernt. Darauf achten, dass der Strahl – der keilförmige Mittelteil des Hufes – nicht verletzt wird. Dagegen müssen die Strahlfurchen gründlich sauber gehalten werden, um faulende Stellen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Ein Stark verschmutzter Pferdehuf kann mit lauwarmem Wasser und einer Wurzelbürste gereinigt werden. Die Beine bei starken Verschmutzungen besser mit einem Schlauch abspritzen.

Nach dem Säubern der Pferdehufe wird Huffett oder Huföl aufgetragen. Dieses hält das Horn elastisch und versorgt es mit Nährstoffen für ein besseres Wachstum. Hufteer ist bei der Pferdepflege nur notwendig, wenn die Pferde auf feuchtem Boden stehen und sollte auch nur bei gesunden Hufen angewendet werden. Dann isoliert der Teer den Huf gegen eindringende Feuchtigkeit, doch das erspart nicht die regelmäßig Kontrolle. Alle sechs bis acht Wochen sollte ein Hufschmied die Hufe beschneiden oder beschlagen.

Ist das Abspritzen mit Wasser bei der Pferdepflege wichtig?

Bei hohen Sommertemperaturen ist das Abspritzen mit Wasser für das Pferd eine Wohltat. Bei der Pferdepflege wird das Tier – wie auch vor oder nach einem Turnier oder nach harter Arbeit – draußen gewaschen. Dabei sollte der Wasserstrahl nicht zu kräftig und das Wasser nicht allzu kalt sein. Achtung! Immer an den Hinterbeinen beginnen, da diese vom Herzen weiter entfernt sind! Besonders wichtig ist dies bei verschwitzten Pferden, da sonst der Kreislauf beeinträchtigt werden könnte. Ein mildes Shampoo kann dabei als Pflegemittel benutzen werden. Dieses sollte bei der Pferdepfelge aber auch gut ausgespült werden.

Von den Beinen sollte beim Abspritzen des Pferdes aufwärts arbeiten und vom Hals hinunter in Richtung Brust und Schultern bis zur Kruppe. Bei extrem wasserscheuen Pferden arbeitet man besser mit einem Eimer, weichen Bürsten und Tüchern, um das Tier nicht unnötig aufzuregen. Das überschüssige Wasser wird mit einem ein- oder beidhändigen Abzieher aus dem Fell am Körber gezogen. Zum Trockenreiben der Beine und des Kopfes kann man einige alte Handtücher zweckentfremden. Unbedingt das Pferd nach dem Abspritzen noch einige Runden im Schritt führen. Niemals sollte das Tier nach der nassen Pferdepflege einfach in die Box gestellt werden. Eine Abschwitzdecke eignet sich auch hier um die Feuchtigkeit vom Tier webzutransportieren.

Die echte Pferdepflege beginnt beim Ausmisten

Zur Pferdepflege gehört auch das tägliche Misten. Bei längerem Stehen auf verunreinigter und vor allem feuchter Einstreu können sonst Hufschäden wie Strahlfäule oder sogar Mauke entstehen. Fäulnisbakterien produzieren außerdem giftige Dämpfe, die die Atemwege des Pferdes beeinträchtigen können. Das tägliche Misten ist bei der Pferdepflege das A und O. Hält man es regelmäßig nach, so ist man auch schnell damit fertig. Dazu entfernt man den Kot und die nasse Einstreu komplett und füllt frische Einstreu in ausreichender Menge auf.

Alle begrenzten Auslaufflächen, wie z.B. Paddocks müssen ebenfalls regelmäßig vom Kot befreit werden, um Krankheiten zu vermeiden und kein Ungeziefer anzulocken.
Besser alle zwei Wochen, mindestens aber einmal im Monat sollte die komplette Box zur Pferdepflege leergeräumt werden. Nach Entfernen der gesamten Einstreu kann man die Box kurz mit Wasser ausspritzen und gut trocknen lassen. Hat ein krankes Pferd dort gestanden, sollte die Box gleichzeitig desinfiziert werden. Ansonsten sollte die Box kontrolliert werden, ob sich irgendwo Schimmel gebildet hat. Auch dieser kann das Pferd gesundheitlich schädigen und ist ein wichtiger Aspekt der Pferdepflege.

Erfahrungsberichte
  • Stoffwechsel
  • Hufrehe / Arthrose
  • Fellwechsel
  • Sommerekzem
  • Sehnenprobleme
  • Altes Pferd
Stoffwechselprobleme vor der Fütterung mit Pferdehanf
Vorher
keine Stoffwechselprobleme nach der Fütterung mit Pferdehanf
Nachher

"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."


Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...
Pferd mit Arthrose - schwerfüttrig

"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."


Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...
Hufrehe Pony vor der Behandlung der Hufprobleme mit Pferdehanf Vorher
Verbesserte Fellwechselprobleme durch die Pferdefütterung mit Pferdehanf Nachher

"...Er sah die letzten Jahre immer aus wie ein gerupftes Huhn. Jetzt mit Pferdehanf ist es schon viel besser geworden! Überhaupt kein Kotwasser mehr und seine Fellqualität hat sich auch sehr gesteigert. Damit bin ich schon vollstens zufrieden, denn er macht einen viel besseren und entspannteren Eindruck auf mich."


Pferdehanf beim einem Pony mit Problemen beim Fellwechsel...
Pony Philipp mit Sommerekzem

"...Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni."


Zum Erfahrungsbericht: Pony mit Sommerekzem...
Durch die Fütterung mit Pferdehanf haben sich die Sehnenprobleme von Pferd Josi stark verbessern können

"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."


Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen
Fellwechselprobleme bei einem alten Pferd
Vorher
Fellwechsel bei altem Pferd konnte durch Pferdefutter von Hempura erleicht werden.
Nachher

"Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können."


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